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Mängeln vorbeugen: Diese Nahrungsergänzungsmittel sind sinnvoll in der Schwangerschaft

Nadine Scheiner
02 Mrz 2022
2 Min.
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Schwangere Frauen haben einen erhöhten Nährstoffbedarf und sollten daher ganz besonders auf ihre Ernährung achten. Immerhin geht es nicht nur darum, den eigenen Körper mit allen wichtigen Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen, die er benötigt, sondern auch den des Kindes. Während ein Mangel an Nährstoffen sich für schwangere Frauen in vielfacher Hinsicht negativ auswirken kann, hat diese für das ungeborene Kind im schlimmsten Fall weitaus drastischere Folgen. Sogar Fehlbildungen oder Fehlgeburten sind dabei auf einen Mangel an Nährstoffen zurückzuführen.

Nahrungsergänzungsmittel
Thanakorn.P via shutterstock

Die Schwangerschaftsübelkeit macht vielen Frauen zu schaffen

Nicht immer fällt es schwangeren Frauen leicht, sich so ausgewogen und gesund zu ernähren, wie sie es eigentlich tun sollten. Gerade zu Beginn einer Schwangerschaft leidet eine Vielzahl von Frauen unter Übelkeit, die unter Umständen so stark ausgeprägt sein kann, dass nur wenige Lebensmittel überhaupt vertragen werden. Auch der Appetit leidet hier oft darunter. Und auch wenn viele Frauen Opfer der berühmten Schwangerschaftsgelüste sind, so werden damit meist längst nicht alle Lebensmittelkategorien abgedeckt, die für ein gesundes Wachstum des Kindes zu sich genommen werden sollten. Aus diesem Grund sind Nahrungsergänzungsmittel für die meisten Frauen in der Schwangerschaft nahezu unverzichtbar.

Gerade Folsäure ist von enormer Wichtigkeit in der Schwangerschaft. Schon in den ersten Schwangerschaftswochen ist der Bedarf an Folsäure mehr als doppelt so hoch, als es bei nicht-schwangeren Frauen der Fall ist. Folsäure ist maßgeblich an der Zellteilung beteiligt und sorgt außerdem für ein gesundes Zellwachstum. Frauen, die an einem Mangel an Folsäure leiden, haben öfter mit Verdauungsstörungen zu kämpfen, können jedoch auch eine Blutarmut oder weitere drastische Folgen erleiden. Wesentlich schlimmer wirkt sich ein Mangel an Folsäure jedoch auf das ungeborene Kind aus: Hier können Fehlbildungen und sogar Fehlgeburten die Folge sein. Vor allen Dingen Fehlbildungen, die das Rückenmark oder das Gehirn betreffen, sind auf einen Folsäuremangel in der Schwangerschaft zurückzuführen. Aus diesem Grund sollten Frauen mit einem Kinderwunsch im Idealfall bereits vor der Schwangerschaft damit beginnen, zusätzlich Folsäure einzunehmen. Zwar kommt Folsäure natürlicherweise in vielen Obst- und Gemüsesorten wie Mango, Spinat, Rosenkohl oder auch Bananen vor, allerdings ist das B-Vitamin wiederum sehr empfindlich gegenüber Hitze und langer Lagerung. Noch dazu haben Schwangere einen vergleichsweise so hohen Bedarf, dass dieser nur schwer über die tägliche Nahrung abgedeckt werden kann.

Einige Fischsorten sollten in der Schwangerschaft gemieden werden

Auch Docosahexaensäure (DHA)ist wichtig in der Schwangerschaft und spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Gehirns und der Nerven, aber auch der Augen des noch ungeborenen Kindes. DHA kommt natürlicherweise in fettreichem Meeresfisch vor, allerdings sind mindestens zwei entsprechende Fischmahlzeiten pro Woche notwendig, um den Bedarf abzudecken. Dazu kommt, dass viele Fischsorten nicht in der Schwangerschaft verzehrt werden sollten. Thunfisch beispielsweise hat einen sehr hohen Quecksilbergehalt, was wiederum schädlich für das ungeborene Kind sein kann. Genau wie DHA sollte dabei auch Vitamin D Bestandteil von Nahrungsergänzungsmitteln sein, die in der Schwangerschaft aufgenommen werden. Vitamin D wird vom eigenen Körper natürlicherweise bei Sonnenlicht gebildet. Schwangere, die eher selten an die Sonne gehen oder bei Schwangeren, bei denen das Wetter meist dementsprechend schlecht ist, tun gut damit, zusätzlich Vitamin D zuzuführen. Besonders empfehlenswert sind dabei Kombi-Präparate, die alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe abdecken, die es in der Schwangerschaft braucht.

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