Sind Babypartys noch cool? Welche Bräuche sind noch aktuell?
Auf einen Blick
- Babypartys finden idealerweise 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin statt
- Die Party wird von Freundinnen organisiert – die werdende Mama muss sich um nichts kümmern
- Beliebte Bräuche: Babykleidung gestalten, Cupcakes mit Geschlechterhinweis, Lose ziehen für Hilfe nach der Geburt
Das Kinderzimmer ist noch nicht fertig, die Windeln fehlen und die To-Do-Liste wird immer länger? Wie schön wäre es jetzt, einfach mal die Beine hochzulegen und sich verwöhnen zu lassen! Genau dafür gibt es Babypartys – und das Beste: Du musst sie nicht mal selbst organisieren.
🎉 Warum Babypartys noch immer im Trend sind
Babypartys sind nach wie vor total angesagt und das aus gutem Grund. Zwischen Windeltorten, lustigen Spielen und liebevoll ausgewählten Geschenken wird die baldige Geburt Deines kleinen Menschen gefeiert. Die Party entlastet Dich nicht nur beim Einkauf der Baby-Erstausstattung, sondern ist auch ein wunderbarer Moment, um mit Deinen Liebsten diese besondere Zeit zu teilen.
Tipp: Die Babyparty findet idealerweise im letzten Schwangerschaftsdrittel statt – etwa 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. So ist noch genug Luft und die Gefahr einer vorzeitigen Entbindung bleibt überschaubar.
💌 Einladungskarten gestalten – der erste Schritt
Bevor nach der Entbindung die Geburtskarten im Briefkasten landen, steht erst einmal die Einladung zur Babyparty an. Als Organisatorin beginnst Du mit der Planung und lädst die Gäste ein. Wichtig ist, dass auf der Karte alle wichtigen Infos stehen: Wo und wann findet die Party statt? Gibt es vielleicht sogar ein Motto?
Du kannst die Einladungskarten selbst gestalten oder fertige Karten kaufen – Hauptsache, das Thema der Party wird aufgegriffen und die Vorfreude geweckt.
🎈 Welche Bräuche dürfen nicht fehlen?
Die Zusagen sind da und jetzt geht's ans Eingemachte: Welche Bräuche und Spiele sollen mit eingeplant werden? Hier sind die beliebtesten Klassiker:
Gestaltung von Babykleidung
Kauft ein paar schlichte Baby-Teile und Textilfarben – dann kann jeder Gast seiner Fantasie freien Lauf lassen. Die Ergebnisse sind oft echte Kunstwerke und eine wunderschöne Erinnerung für die werdenden Eltern.
Cupcakes mit Geschlechterhinweis
Falls die werdenden Eltern das Geschlecht schon verraten haben, könnt Ihr Cupcakes in Rosa oder Blau vorbereiten und mit passenden Wimpeln dekorieren. Wer es bis jetzt noch nicht wusste, kann sich nun denken, ob es ein Junge oder Mädchen wird.
Eine Babyparty ist nicht nur eine tolle Gelegenheit für Geschenke, sondern vor allem ein Moment der Vorfreude und Gemeinschaft. Die Erinnerungen an meine eigenen Babypartys sind mir bis heute kostbar.
Lose ziehen für Hilfe nach der Geburt
Bereitet Lose und eine Liste vor. Jeder Gast zieht ein Los, auf dem steht, wie er die Eltern nach der Geburt entlasten kann – sei es durch Kochen, Einkaufen oder Babysitten. Die Namen und Aufgaben werden auf die Liste geschrieben und nach der Entbindung umgesetzt. Das erleichtert die erste Zeit mit dem Baby enorm.
Gut zu wissen: Erlaubt ist, was allen Spaß macht! Fragt bei den Gästen nach weiteren Ideen für Bräuche und Spiele – so bekommt Ihr noch mehr Inspirationen.
✨ 5 Tipps für eine gelungene Babyparty
Damit die Party für die werdende Mama, die Gäste und Dich als Ausrichterin ein voller Erfolg wird, haben wir die wichtigsten Tipps zusammengestellt:
- Plant die Feier nicht allein: Auch wenn es Spaß macht – delegiert ruhig Aufgaben. Ihr müsst Euch nicht um Dekoration, Spiele UND Essen kümmern. Fleißige Helfer machen die Planung viel entspannter.
- Sammelt kreative Ideen für die Deko: Macht Euch früh auf die Suche nach passender Dekoration. Bastelt selbst eine Wimpelkette oder kauft online bzw. vor Ort Luftballons, Konfetti und andere Deko-Elemente.
- Legt im Vorfeld eine Geschenkeliste fest: Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, besonders wenn die Party eine Überraschung sein soll. Stellt im Gespräch geschickt Fragen: Was wurde schon gekauft? Was fehlt noch? Schaut Euch an, was bereits da ist. Dann verteilt die Geschenke unter den Gästen – so sorgt Ihr für Freude und entlastet beim Einkauf.
- Lasst den Spaß nicht zu kurz kommen: Die Babyparty feiert die baldige Geburt – da darf gelacht werden! Lustige Spiele wie Babybrei-Geschmackstest, Bauchumfang-Raten oder Kinderlieder erraten sorgen für gute Stimmung.
- Behaltet die Zeit im Blick: So schön die Party ist, so anstrengend kann sie für die Schwangere werden. Achtet auf Müdigkeitszeichen und plant die Dauer nicht zu lang. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist – das gilt auch hier.
Achtung: Sagt den Gästen freundlich aber bestimmt Bescheid, wenn die Party vorbei ist. Die werdende Mama braucht ihre Kraft für die kommenden Wochen.
Häufig gestellte Fragen
Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Babyparty?
Ideal ist das letzte Schwangerschaftsdrittel, etwa 4 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. So ist die Schwangere noch fit genug und die Gefahr einer vorzeitigen Geburt bleibt überschaubar.
Wer organisiert die Babyparty?
Traditionell organisieren Freundinnen oder Familienmitglieder die Babyparty – nicht die werdende Mama selbst. Sie soll sich verwöhnen lassen und muss sich um nichts kümmern.
Welche Spiele sind auf Babypartys beliebt?
Klassiker sind: Babykleidung gestalten mit Textilfarben, Babybrei-Geschmackstest, Bauchumfang raten, Kinderlieder erraten und das Lose-Ziehen für Hilfe nach der Geburt.
Wie lange sollte eine Babyparty dauern?
Plant die Party nicht zu lang – 3 bis 4 Stunden sind ideal. Achtet auf Müdigkeitszeichen der Schwangeren und beendet die Feier lieber etwas früher, wenn es am schönsten ist.
Was schenkt man zur Babyparty?
Am besten erstellt die Organisatorin eine Geschenkeliste mit Dingen, die noch fehlen – Windeln, Babykleidung, Spielzeug oder Kinderzimmer-Zubehör. So vermeidet Ihr doppelte Geschenke und die Eltern bekommen wirklich, was sie brauchen.
Sind Babypartys noch zeitgemäß?
Absolut! Babypartys sind nach wie vor im Trend und eine wunderbare Möglichkeit, die Vorfreude auf das Baby gemeinsam zu feiern und die werdenden Eltern praktisch zu unterstützen.
Gründerin von moms.de, zweifache Mutter (Kinder geboren 2014 und 2016). Sie schreibt seit 2017 Ratgeber rund um Schwangerschaft, Geburt und Familienleben.
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