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Schwanger Auto fahren: Was muss ich beachten?

Nadine Scheiner
04 Sep 2018
4 min.

Es gibt Dinge, auf die sich schwer verzichten lässt. Ein Auto etwa ist auch während einer Schwangerschaft meist aus ganz praktischen Gesichtspunkten unverzichtbar. Ob es um den Weg zur Arbeit geht, ein Kind in den Kindergarten muss oder der große Einkauf zum Wochenende ansteht – ohne Auto geht meist gar nichts. Außerdem fällt es gerade gegen Ende einer Schwangerschaft meist immer schwerer, längere Abschnitte zu Fuß zurückzulegen.

Andererseits haben viele Schwangere Angst davor, ihr Ungeborenes durch das Fahren mit dem Auto möglicherweise zu schädigen. Solche Bedenken sind allerdings meist unbegründet, wenn Ihr ein paar wichtige Dinge beim Autofahren während der Schwangerschaft beachtet.

Inhaltsverzeichnis: 

  • Kann der Sicherheitsgurt meinem Kind Schaden zufügen?
  • Was muss beim Anschnallen in der Schwangerschaft beachtet werden?
  • Worauf ist bei längeren Fahrten mit dem Auto zu achten?
  • Diese Tipps sorgen für eine entspannte Autofahrt in der Schwangerschaft
  • Fazit

Kann der Sicherheitsgurt meinem Kind Schaden zufügen?

Wenn der Bauchumfang im Laufe der Schwangerschaft zunimmt, verändert dieser Umstand den Alltag in vielfältiger Form. Einfache Dinge, wie das Anlegen eines Sicherheitsgurts, gestalten sich dann deutlich komplizierter. Doch nicht nur die Anschnallpflicht sorgt dafür, dass es hier kein Entkommen gibt. Immerhin möchtet ihr euch und euer Baby während der Autofahrten gut schützen. Der Babybauch kann beim Anschnallen allerdings störend wirken.

Hinzu kommt, dass Ihr Euch durch den Gurt eingeengter fühlen werdet als vor der Schwangerschaft. Dies führt dann oft zur Frage, ob der hiermit verbundene Druck nicht schädlich für das Ungeborene sein könnte. Hier kann allerdings Entwarnung gegeben werden: dem Baby wird durch einen richtig angelegten Gurt kein Schaden zugefügt. Vor allem aber entbindet die Schwangerschaft nicht von der allgemeinen Gurtpflicht. Auch um einem möglichen Bußgeld zu entgehen macht es Sinn, wenn Ihr weiterhin bei jeder Fahrt gewissenhaft den Gurt anlegt. Die Gefahr für euer Baby erhöht sich im Falle eines Unfalls gerade dann, wenn kein Gurt angelegt wurde. Denn in diesem Fall prallt das Kind im Bauch mit entsprechender Wucht gegen das Steuerrad, was zu schwerwiegenden Schäden beim Ungeborenen führen kann.

Deshalb gilt: wenn der Gurt richtig angelegt ist, besteht keine Gefahr für das Kind und es ist im Falle eines Aufpralls in bestmöglicher Weise geschützt.

Richtig den Gurt anlegen in der Schwangerschaft

 

Was muss beim Anschnallen in der Schwangerschaft beachtet werden?

Obwohl ohnehin vorgeschrieben, ist ein Dreipunktgurt während der Schwangerschaft auch aus praktischen Erwägungen unverzichtbar. Denn der Bauchraum bleibt auf diese Weise in den entscheidenden Parteien frei von problematischem Druck. Um ein Verrutschen des Anschnallgurts während der Fahrt zu verhindern, gibt es extra spezielle Sitzkissen für Schwangere.

Nachdem Ihr das Sitzkissen am Fahrersitz befestigt habt, wird der Beckengurt durch eine Schlaufe zwischen den Beinen durchgeführt. Außerdem gilt: Der Airbag sollte eingeschaltet bleiben. Denn dieser bedeutet im Falle eines Falles eine geringere Gefahr für das Ungeborene als der unmittelbare Aufprall auf das Lenkrad.

Es ist verlockend, dass ihr bei der Gurtführung den Gurt vielleicht etwas lockerer lasst oder die Hand zwischen Bauch und Gurt legt. Auch bei Übelkeit oder Müdigkeit neigen einige Frauen dazu, die Gurtführung zu optimieren. Allerdings solltet ihr darauf verzichten. Nutzt lieber einen speziellen Gurt für die Schwangerschaft. Der Verlauf ist so konzipiert, dass ihr bequemer sitzen könnt, Baby und Plazenta nicht eingeengt werden und ihr auch längere Autofahrten oder einen langen Stau gut überstehen könnt.

Worauf ist bei längeren Fahrten mit dem Auto zu achten?

Obwohl ohnehin vorgeschrieben, ist ein Dreipunktgurt während der Schwangerschaft auch aus praktischen Erwägungen unverzichtbar. Denn der Bauchraum bleibt auf diese Weise in den entscheidenden Parteien frei von problematischem Druck. Um ein Verrutschen des Anschnallgurts während der Fahrt zu verhindern, gibt es extra spezielle Sitzkissen für Schwangere.

Nachdem Ihr das Sitzkissen am Fahrersitz befestigt habt, wird der Beckengurt durch eine Schlaufe zwischen den Beinen durchgeführt. Außerdem gilt: Der Airbag sollte eingeschaltet bleiben. Denn dieser bedeutet im Falle eines Falles eine geringere Gefahr für das Ungeborene als der unmittelbare Aufprall auf das Lenkrad.

Es ist verlockend, dass ihr bei der Gurtführung den Gurt vielleicht etwas lockerer lasst oder die Hand zwischen Bauch und Gurt legt. Auch bei Übelkeit oder Müdigkeit neigen einige Frauen dazu, die Gurtführung zu optimieren. Allerdings solltet ihr darauf verzichten. Nutzt lieber einen speziellen Gurt für die Schwangerschaft. Der Verlauf ist so konzipiert, dass ihr bequemer sitzen könnt, Baby und Plazenta nicht eingeengt werden und ihr auch längere Autofahrten oder einen langen Stau gut überstehen könnt.

auto fahren schwangerschaft
Bild: ArtFamily – Shutterstock

Diese Tipps sorgen für eine entspannte Autofahrt in der Schwangerschaft

Wir haben für euch noch einige Tipps zusammengestellt, die euch dabei helfen können, auch hochschwanger die Autofahrt zu genießen:

  1. Seid Beifahrerin: Wenn es möglich ist, dann solltet ihr lieber andere fahren lassen.
  2. Habt etwas zum Essen und Trinken dabei: Hunger und Durst sind keine guten Begleiter auf der Autofahrt. Die Wasserflasche sollte immer griffbereit sein. Kleine Snacks, wie Obst und Gemüse, sind ebenfalls sehr gut, um den Blutzuckerspiegel im Griff zu behalten.
  3. Streckt immer wieder die Beine: Bleibt in Bewegung. Damit sich die Gefahr für eine Thrombose nicht erhöht, solltet ihr euch regelmäßig bewegen, Pausen einlegen und laufen
  4. Macht nur notwendige Fahrten: Gerade dann, wenn ihr euch bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft befindet, solltet ihr nur notwendige Fahrten machen. Es empfiehlt sich, sonst lieber auf den Zug umzusteigen. Hier könnt ihr euch ganz nach euren Wünschen bewegen.

Fazit – schwanger Autofahren ist mit einigen Tipps möglich

Selbst Auto zu fahren lässt sich auch während der Schwangerschaft nicht immer verhindern. Dagegen spricht auch grundsätzlich nichts, da moderne Dreipunktgurte und Airbags eine Gefahr für das Ungeborene weitgehend ausschließen. Allerdings solltet Ihr gerade während der Schwangerschaft genau darauf achten, ob Ihr auch wirklich fit und in der Lage seid, ein Kraftfahrzeug über die gesamte geplante Strecke zu steuern. Bei längeren Strecken sollte zudem ein ausreichendes Maß an Pausen eingeplant werden, damit es zu keinen Problemen bei der Durchblutung kommt.

 

Bildquelle: Shutterstock #312557984 | Urheber: HTeam
Bildquelle: Shutterstock #1006758412 | Urheber: jehsomwang
Bildquelle: Shutterstock #498457270 | Urheber: ittipon

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