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Künstliche Befruchtung – Was ist künstliche Befruchtung?

Nadine Scheiner Von Nadine Scheiner 28.03.2026 Lesezeit 16 Min.
Künstliche Befruchtung – Was ist künstliche Befruchtung?

Auf einen Blick

  • Etwa 15% der Paare in Deutschland leben ungewollt kinderlos – künstliche Befruchtung kann helfen
  • Es gibt verschiedene Methoden: von einfacher Insemination bis zu IVF und ICSI
  • Die Erfolgschancen liegen bei bis zu 45%, besonders hoch bei Frauen unter 35 Jahren

Wenn es mit dem Wunschkind einfach nicht klappen will, fühlt sich das oft wie eine endlose Achterbahnfahrt an. Nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr sprechen Ärzte bereits von Unfruchtbarkeit – und für viele Paare wird die künstliche Befruchtung zur Hoffnung. Wir zeigen Dir, welche Methoden es gibt, wie sie ablaufen und worauf Du achten solltest.

💡 Was genau ist eine künstliche Befruchtung?

Hinter dem Begriff „künstliche Befruchtung" verstecken sich die unterschiedlichsten Methoden für Deine Kinderwunschbehandlung. Reproduktionsmediziner helfen der Fortpflanzung nach. Sie unterstützen Deinen Körper dabei, dass das Spermium und die Eizelle zusammenfinden und sich anschließend miteinander verschmelzen. Dieser medizinische Eingriff wird gemacht, ohne dass die Schwangerschaft durch Geschlechtsverkehr zustande kommt.

Leider leben heute etwa 15% der Paare ungewollt kinderlos. Klappt es mit der Schwangerschaft nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr bei Dir noch nicht, sprechen Ärzte bereits von einer Unfruchtbarkeit. Für die meisten Paare kommt nur noch die künstliche Befruchtung in Frage. Diese steht allerdings nicht nur Paaren zur Verfügung, sondern auch Singles, die ihrem Kinderwunsch nachgehen wollen.

Gut zu wissen: Eine künstliche Befruchtung ist nicht nur für verheiratete Paare möglich – auch Singles und gleichgeschlechtliche Paare können diesen Weg gehen, allerdings mit unterschiedlichen rechtlichen Voraussetzungen.

🔍 Welche Methoden der künstlichen Befruchtung gibt es?

Je nach Methode der künstlichen Befruchtung ist der Ablauf unterschiedlich. Es kommt darauf an, für welche Methode Du Dich entscheidest und vor allem, welche Methode für Dich in Frage kommt. Bevor Du Dich für eine Methode entscheidest, solltest Du den Ablauf kennen und Dich mit Deiner Gynäkologin oder einem Reproduktionsmediziner im Kinderwunschzentrum abklären. Unterschieden wird auch zwischen einer künstlichen Befruchtung außerhalb des Körpers und einer künstlichen Befruchtung innerhalb des Körpers.

Künstliche Befruchtung im Körper

  • Insemination (Samenübertragung im Spontanzyklus)
  • Insemination (Samenübertragung nach hormoneller Stimulation)
  • Intratubarer Gametentransfer

Künstliche Befruchtung außerhalb des Körpers

  • In-Vitro-Fertilisation (IVF)
  • Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

🌸 Die verschiedenen Methoden im Detail

Insemination im Spontanzyklus

Diese Methode der künstlichen Befruchtung wird oft angewandt, wenn das Problem des unerfüllten Kinderwunsches in den Samenzellen des Mannes liegt. Ein Beispiel dafür kann sein, dass die Spermien Deines Partners zu langsam sind oder Dein Partner lediglich eine sehr geringe Spermienanzahl produziert. Bei diesem Verfahren wird der Weg, den die Samenzellen Deines Partners gehen künstlich verkürzt. Sie werden direkt in Deine Gebärmutter, Deinem Eileiter oder Deinem Gebärmutterhals gespritzt. Jetzt müssen die Spermien den Weg nur noch allein zu Deiner Eizelle finden. Damit Du mit dieser Methode Erfolg haben kannst ist es wichtig den korrekten Zeitpunkt der Samenübertragung zu bestimmen. Am besten 12 oder 24 Stunden vor Deinem Eisprung.

Insemination nach hormoneller Stimulation

Die künstliche Befruchtung durch hormonelle Stimulation ist ebenfalls möglich und findet in Deinem Körper statt. Dieses Verfahren ist relativ einfach zu beschreiben. Du nimmst bei diesem Verfahren hormonähnliche Medikamente ein, die Deine Eierstöcke vor der Samenübertragung stimulieren sollen. Diese Medikamente sollen Deine Eizellreifung anregen und natürlich auf die entsprechende Samenübertragung vorbereiten.

Tipp: Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend – lass Deinen Zyklus genau beobachten und plane die Insemination etwa 12-24 Stunden vor Deinem Eisprung ein.

Intratubarer Gametentransfer

Auch dieses Verfahren wird in Deinem Körper durchgeführt. Die Samen- und Eizellen werden gleichzeitig in Deinen Eileiter gespült. Dazu wird ein geeigneter Katheter verwendet. Die Befruchtung Deiner Eizelle findet dann auf natürliche Weise statt. Der Begriff „Gameten" beschreibt Deine Ei- und Samenzellen. Der Begriff „intratubar" beschreibt die Übertragung, die daraufhin in Deinem Eileiter stattfinden soll.

In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Die IVF Methode ist einer der gängigsten Methoden der künstlichen Befruchtung. Diese kann jedoch nicht ganz als künstlich beschrieben werden. Die Spermien verschmelzen sich schließlich ebenfalls auf natürliche Weise mit Deinen Eizellen. Dies passiert allerdings nicht direkt in Deinem Körper, wie bei den anderen oben genannten Methoden, sondern in einem Reagenzglas außerhalb Deines Körpers. Diese Methode dauert auch mehrere Wochen, sodass jeder einzelne Schritt gut aufeinander abgestimmt sein muss. Zuerst werden Deine Eierstöcke mit Hilfe hormoneller Stimulation angeregt, um gleich mehrere Eizellen heranreifen zu lassen. Im zweiten Schritt werden diese Eizellen entnommen und in eine sogenannte Nährlösung gelegt. Dort werden Deine Eizellen mit den Spermien Deines Partners zusammengebracht. Sobald die Befruchtung in dem Reagenzglas erfolgreich war, werden bis zu drei befruchtete Eizellen nach etwa zwei bis drei Tagen in Deine Gebärmutter eingesetzt.

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Gegenüber der vorher erläuterten IVF-Methode unterscheidet sich die intrazytoplasmatische Spermieninjektion, kurze genannt ICSI, etwas. Bei dieser Methode wird das einzelne Spermium in das Zytoplasma Deiner Eizelle gespritzt. Dieses Verfahren funktioniert außerhalb Deines Körpers und findet unter einem Mikroskop statt. Deine Eizelle wird also tatsächlich unter diesem Mikroskop befruchtet. Auch bei dieser Methode findet eine Hormonstimulation Deiner Eierstöcke statt. Danach werden ebenfalls einige reife Eizellen entnommen und für die künstliche Befruchtung mit dem ICSI Verfahren vorbereitet. Nachdem die Zellteilung abgeschlossen ist, werden die befruchteten Eizellen in Deine Gebärmutter gespritzt.

Das bekannte ICSI Verfahren wird in der Regel genutzt, wenn die Spermien Deines Partners nicht beweglich genug sind oder auch, wenn die Spermienzahl selbst im Ejakulat Deines Partners zu niedrig ausfallen. Oftmals nutzen Paare das ICSI Verfahren auch dann, wenn die IVF-Methode nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat.

Der Weg zur künstlichen Befruchtung ist emotional herausfordernd – aber er kann auch unglaublich erfüllend sein. Wichtig ist, dass Du Dir Zeit nimmst, alle Optionen zu verstehen und die Methode zu wählen, die zu Deiner Situation passt.

Nadine Scheiner · Gründerin moms.de, zweifache Mutter

📋 Wie läuft eine künstliche Befruchtung ab?

Grundsätzlich hängt der Ablauf der künstlichen Befruchtung immer von den Ursachen der Unfruchtbarkeit ab. Diese können Dir unterschiedlich ausfallen. Eine vorherige Untersuchung und Absprache mit einem Arzt ist dabei sehr wichtig. Neben den Unterschieden in der Reproduktionsmedizin lassen sich zugleich noch Unterschiede in den einzelnen Schritten erkennen.

Die Gewinnung der Samenzellen

Die Mediziner benötigen Samenzellen, um der Befruchtung nachhelfen zu können. Die Entnahme der Samenzellen kann in dem Fall auf unterschiedliche Weise erfolgen. Generell sind die folgenden drei Möglichkeiten gegeben:

  • Die Masturbation
  • Die operative Entnahme direkt aus dem Hoden Deines Partners
  • Die operative Entnahme, allerdings aus den Nebenhoden Deines Partner

Welche Methoden für Deinen Partner die bessere ist oder mit welcher es am leichtesten ist, muss mit dem Reproduktionsmediziner besprochen werden.

Die hormonelle Stimulationsbehandlung

Es kann vorkommen, dass Du als Frau eine Hormontherapie oder Hormonbehandlung machen musst, um Deine Eizellen reifen zu lassen. Auch in diesem Bereich werden Dir verschiedene Verfahren angeboten, die auch unter dem Begriff Stimulationsprotokoll bekannt sind. Schon im Vorfeld werden Deine Eierstöcke untersucht. Im Anschluss dazu wird Dein Hormonspiegel bestimmt. Mittels Ultraschall wird eine genaue Hormonanalyse erstellt, bei der die Reifung Deiner Eibläschen und das Wachstum protokolliert wird. Bei diesem Verfahren wird ein kurzes Protokoll (etwa vier Wochen) und ein langes Protokoll (über sechs Wochen) erstellt.

Gut zu wissen: Die Hormonstimulation wird individuell auf Dich abgestimmt – regelmäßige Ultraschallkontrollen stellen sicher, dass alles optimal verläuft.

Die Eizellentnahme (Follikelpunktion)

Bei der Eizellentnahme stehen Dir ebenfalls mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Die Entnahme Deiner reifen Eizellen mit Hilfe einer Follikelpunktion
  • Die Entnahme der unreifen Eizellen

Welche Methode und Möglichkeit bei Dir in Frage kommt, hängt von der jeweiligen Methode der künstlichen Befruchtung ab. Nachdem die Vorbereitungen getroffen werden, kann das entsprechende Verfahren angewandt werden. Es erfolgt entweder die künstliche Befruchtung mittels Embryonentransfer oder die künstliche Befruchtung mittels Balstozystentransfer.

Zudem besteht die Möglichkeit einer Eizellspende. Sollte bei Dir eine Unfruchtbarkeit nachgewiesen werden, kannst Du mit diesem Verfahren vorgehen. Bei einer Eizellenspende werden die Eizellen einer Spenderin entnommen und anschließend mit den Spermien des Wunschvaters befruchtet. Anschließend wird die Eizelle wieder in Deine Gebärmutter eingepflanzt, sodass Du Dein Wunschkind austragen kannst. Auch bei diesem Verfahren werden verschiedene Methoden angeboten.

✨ Wie hoch sind die Erfolgschancen?

Die Erfolgschancen künstliche Befruchtung sind nicht bei allen Paaren gleich. Es kann ein steiniger und schwerer Weg sein, der gepaart ist mit vielen Rückschlägen und einigen Fehlversuchen. Die psychische, aber auch die körperliche Belastung sind bei vielen Paaren leider groß. Es gibt viele Paare, die nach der Behandlung endlich ihr Wunschkind in den Armen halten und bei denen die künstliche Befruchtung funktioniert hat. Andere Paare wiederum gehen massiv an ihre Grenzen.

Besonders gute künstliche Befruchtung Erfolgschancen haben Frauen unter 35 Jahren. Ab einem Alter von 35 Jahren sinkt die Rate der Erfolgschancen. Der Erfolg künstlicher Befruchtung ist schließlich auch abhängig davon, wie die Qualität Deiner Eizellen ist. Je älter Du wirst, umso höher ist mitunter das Risiko ein Kind mit Missbildungen zu gebären oder an einer Fehlgeburt zu leiden.

Je nach Methode liegt die künstliche Befruchtung Wahrscheinlichkeit bei etwa 45 Prozent. Je jünger das Paar ist, umso mehr steigen die künstliche Befruchtung Chancen, sich den Kinderwunsch erfüllen zu können. Die Schwangerschaftsrate bei Frauen ab 35 Jahren fällt deutlich geringer aus, nicht nur bei einer künstlichen Befruchtung, sondern auch bei einer Schwangerschaft auf normalem Wege.

Tipp: Je jünger Du bist, desto höher sind Deine Erfolgschancen – bei Frauen unter 35 Jahren liegt die Wahrscheinlichkeit bei bis zu 45%.

⚠️ Risiken und Nebenwirkungen

Die Vor- und Nachteile der künstlichen Befruchtung solltest Du Dir trotz alledem vor Augen halten, auch wenn Dein Kinderwunsch bisher erfolgslos blieb. Die Risiken bei den oben genannten Verfahren werden Dir von Deinem Reproduktionsmediziner genau erläutert.

Die folgenden Risiken sind mit einer künstlichen Befruchtung verbunden:

  • Bakterielle Infektionen können entstehen
  • Unterschiedliche Verletzungen, wie beispielsweise Darm, Blase oder Blutgefäße
  • Mehrlingsschwangerschaften sind möglich
  • Rate von Fehlgeburt ist minimal höher
  • Überstimulationssyndrom
  • Enorme psychische Belastung für die Frau oder das Paar

Die Vorteile einer künstlichen Befruchtung liegen hingegen klar auf der Hand. Neben den Risiken und Komplikationen sind die Chancen schließlich groß, sich den langersehnten Kinderwunsch erfüllen zu können. Egal ob Du Dich in einer homosexuellen Partnerschaft befindest, krank bist oder an einer Fruchtbarkeitsstörung leidest.

Achtung: Die psychische Belastung solltest Du nicht unterschätzen – hol Dir Unterstützung durch Beratungsgespräche und tausche Dich mit anderen Betroffenen aus.

📝 Voraussetzungen in Deutschland

Die künstliche Befruchtung in Deutschland war einige Zeit mit rechtlichen Einschränkungen versehen. In Deutschland ist die Voraussetzung für künstliche Befruchtung streng geregelt, wie in vielen anderen Ländern auch. In Deutschland gilt eine rechtlich gültige Ehe sogar als Voraussetzung für die künstliche Befruchtung. Liegt diese jedoch nicht vor, muss der Grund für den Kinderwunsch genauestens geschildert werden. Die künstliche Befruchtung Voraussetzungen für lesbische Paare oder sogar alleinstehende Frauen besagt, dass die zuständige Ärztekammer entscheiden muss, dass der Kinderwunsch oder die Behandlung völlig unbedenklich ist.

Doch auch die gesetzlichen Krankenkassen haben daneben noch ein gewisses Mitspracherecht. Diese beteiligen sich schließlich nur dann an den Kosten für die künstliche Befruchtung, wenn Eizelle und Samenzelle von einem verheirateten Paar verwendet wird. Außerdem beteiligen sich die Krankenkassen nur dann an diesem Verfahren, wenn die Frau das 40. Lebensjahr noch nicht erreicht hat. Außerdem darf keiner der beiden Partner an HIV erkrankt sein.

Zu den weiteren Voraussetzungen einer künstlichen Befruchtung gehören in Deutschland zudem viele Beratungsgespräche dazu. Erst nach mehrmaliger Beratung darf eine künstliche Befruchtung durchgeführt werden. Das Paar mit Kinderwunsch darf nicht jünger als 25 Jahre sein. Der Mann darf außerdem das Alter von 45 Jahren nicht überschritten haben. Du musst als Paar Deinen Fachärzten Bescheinigungen für die einzelnen Aufklärungsgespräche vorlegen.

Häufig gestellte Fragen

Ab wann gilt man als unfruchtbar?

Ärzte sprechen von Unfruchtbarkeit, wenn es nach einem Jahr ungeschütztem Geschlechtsverkehr noch nicht mit einer Schwangerschaft geklappt hat. Das bedeutet aber nicht, dass Du keine Chance mehr hast – viele Paare werden auch nach längerer Zeit noch auf natürlichem Weg schwanger.

Welche Methode ist für mich die richtige?

Das hängt von den Ursachen Deiner Unfruchtbarkeit ab. Bei Problemen mit den Spermien ist oft eine Insemination ausreichend, bei komplexeren Fällen kommen IVF oder ICSI in Frage. Dein Reproduktionsmediziner wird mit Dir gemeinsam die passende Methode finden.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich nur unter bestimmten Voraussetzungen: Du musst verheiratet sein, die Frau darf nicht älter als 40 Jahre sein, und keiner der Partner darf HIV-positiv sein. Außerdem werden meist nur 50% der Kosten für maximal drei Versuche übernommen.

Wie lange dauert eine künstliche Befruchtung?

Das kommt auf die Methode an. Eine einfache Insemination kann innerhalb eines Zyklus durchgeführt werden. IVF und ICSI dauern mehrere Wochen – von der Hormonstimulation über die Eizellentnahme bis zum Embryotransfer vergehen etwa 4-6 Wochen.

Ist eine künstliche Befruchtung schmerzhaft?

Die meisten Schritte sind nicht schmerzhaft. Die Eizellentnahme wird unter Narkose durchgeführt, danach kannst Du leichte Unterleibsschmerzen haben. Die Hormonstimulation kann zu Stimmungsschwankungen und körperlichem Unwohlsein führen, aber das ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

Kann ich auch als Single oder in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft eine künstliche Befruchtung machen?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Allerdings musst Du den Grund für Deinen Kinderwunsch genau darlegen, und die zuständige Ärztekammer muss die Behandlung als unbedenklich einstufen. Die Krankenkassen übernehmen in diesen Fällen die Kosten nicht, Du musst also selbst zahlen.

Nadine Scheiner

Gründerin von moms.de, zweifache Mutter (Kinder geboren 2014 und 2016). Sie schreibt seit 2017 Ratgeber rund um Schwangerschaft, Geburt und Familienleben.

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