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Pflege für reife Haut

Inhaltsverzeichnis

Jeder von uns altert, und unsere Haut altert mit uns. Seit jeher versuchen die Menschen daran etwas zu ändern. Diejenigen, denen das gelingt, werden beneidet. Der Lebensstil, den Sie pflegen, ist sehr entscheidend, wenn es um die Frage geht, wie sich Ihr Gesicht mit zunehmendem Alter verändern. Wenn Sie gesund leben, dann wird man das auch Ihrem Gesicht eines Tages ansehen können. Natürlich können Sie Ihre Haut zusätzlich darin unterstützen, weniger schnell zu altern. Hier bietet die Kosmetik eine gewaltige Bandbreite an Produkten an. Allerdings wird sich Ihre Haut mit den Jahren trotzdem verändern und andere Ansprüche stellen. Denen müssen Sie gerecht werden!

Die Haut altert! – Selbst schuld?

Irgendwann können wir beim Blick in den Spiegel nicht mehr an verschiedenen Zeichen des Alterns vorbeisehen. Bei manchen geht das schneller, bei anderen dauert es länger. Was machen die einen besser als die anderen, dass sie es schaffen auch in reiferen Jahren jünger auszusehen als gleichaltrige? Es wäre sicherlich zu einfach, die Beantwortung dieser Frage in der Genetik zu suchen. Sie spielt sicherlich auch eine Rolle, aber nicht die einzige und vor allem auch nicht die entscheidende. Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass wir es zu etwa 75 % selbst zu verantworten haben, ob wir mit zunehmendem Alter noch eine schöne und elastische Haut haben, oder ob uns unser Alter deutlich anzusehen ist. Die Frage ist, was Sie für ein Leben geführt haben. Normalerweise gibt Ihnen Ihre Gesichtshaut mit zunehmenden Jahren darauf eine immer deutlicher werdende Antwort. Haben Sie Ihre Haut von Anfang an mit den richtigen Mitteln gepflegt? Gab es Phasen, in denen Sie geraucht und auch zu Alkohol nicht Nein gesagt haben? Haben Sie sich um eine gesunde und ausgewogene Ernährung gekümmert und haben Sie immer auf ausreichenden Schutz vor der Sonne geachtet? Haben Sie ein eher ruhiges Leben gelebt, oder gab es immer mal wieder viel Stress im Beruf oder auch im Privatleben? Dass viel Stress einen Menschen auf die Dauer dünnhäutig werden lässt, ist leider kein Sprichwort. All diese Faktoren machen unter dem Strich jene 75 % aus, zu denen Sie nach wissenschaftlichen Erkenntnissen die Alterung Ihrer Haut selbst beigetragen haben. Die restlichen 25 % sind sicherlich eine Typenfrage und eben der Genetik.
Doch auch wenn unsere Haut dazu neigt, uns unser Verhalten aus der Vergangenheit nachzutragen, so ist es doch nicht unbedingt zu spät, etwas zu ändern. So machen sich Verzicht auf Nikotin und Alkohol nach einiger Zeit auch an der Haut bemerkbar. Und Sie werden es ihr auch anmerken, wenn Sie es allgemein etwas ruhiger angehen. Natürlich sind keine Wunder zu erwarten, aber der Körper ist durchaus zu gewissen Regenerationen in der Lage, wenn man ihm dabei etwas hilft.

Die richtige Pflege finden

Es gibt drei Kernprobleme, mit denen Ihre Gesichtshaut mit zunehmendem Alter in wachsendem Maße zu kämpfen hat. Sie trocknet schneller aus und ihre Elastizität lässt nach. So entstehen plötzlich Ringe unter den Augen, wo es früher keine gab. Beides hängt auch eng damit zusammen, dass die Haut – und das ist das dritte Problem – mit den Jahren immer dünner wird. Mit fortgeschrittenem Alter wird sie dadurch auch empfindlicher und verletzlicher.

All das geschieht bei jedem Menschen. Dann kommt eben noch hinzu, was man seiner Haut ansonsten noch zugemutet hat. Sonnenbrände, Nikotin und Alkohol sind Belastungen, die ihre Spuren hinterlassen.

Um die richtige Hautpflege zu finden, müssen Sie wissen, welchen Hautyp Sie haben. Typ I ist sehr hellhäutig, das Haar ist sehr blond oder hat einen Rotton und man ist sehr anfällig für Sonnenbrände und neigt zu Sommersprossen. Typ II ist auch noch hellhäutig, doch das Haar liegt in seiner Farbe eher zwischen blond und braun. Die Anfälligkeit für Sonnenbrände ist immer noch hoch und Sommersprossen können vorkommen. Typ III ist von mittlerer Hautfarbe und das Haar hat verschiedene Brauntöne. Sonnenbrände und Sommersprossen werden seltener. Typ IV hat eher einen dunklen Hautton und braune bis schwarze Haare. Sonnenbrände kommen kaum vor und Sommersprossen treten nicht auf.

Hier werden die Hauttypen berücksichtigt, die ursprünglich in Europa auftreten. Es gibt noch zwei weitere für Menschen, deren Wurzeln ursprünglich in Nordafrika oder Vorderasien liegen sowie für Menschen aus Schwarzafrika, Australien oder aus dem südlichen Indien.
Bei manchen Menschen ist die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Hauttyp eindeutig, bei anderen weniger. Wenn Sie sich nicht sicher sind, so gibt es von vielen Kosmetikfirmen Tests, die man machen kann, oder aber Sie fragen eine Kosmetikerin.

An Ihrem Hauttyp richtet sich dann die ganze Pflege aus, denn die Rezeptur der verschiedenen Produkte ist auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt.
Insofern ist es schwierig, eine allgemeine Empfehlung auszusprechen, wenn es um das richtige Pflegemittel geht. Die Pflege, die Sie brauchen und die Ihrer Haut wirklich hilft, erkennen Sie wohl am ehesten durch eine Mischung aus fachkundiger Beratung und Ausprobieren.
Natürlich stellt sich auch die Frage, ob Sie Ihre Haut in Ihrem bisherigen Leben regelmäßig und angemessen gepflegt haben, oder nicht. Dabei ist es gewiss besser, spät damit anzufangen als nie.

Reinigung und Pflege reifer Haut

Ihre Haut braucht Ihr Engagement! Und die Hautpflege braucht Zeit. Es ist nicht damit getan, gelegentlich ein wenig Crème aufzutragen. Konsequenz und Regelmäßigkeit sind für die Hautpflege unerlässlich.

An Anfang der Pflege steht die Reinigung der Haut. Das klingt selbstverständlich, aber hier gilt es einiges zu beachten. Bei der Reinigung darf Ihre Haut nicht gereizt werden. Je sanfter die Reinigung erfolgt, desto besser. Bei der Verwendung einer Seife müssen Sie auf einen niedrigen pH-Wert von ca. 5,5 achten. Dadurch wird der Säureschutzmantel der Haut erhalten. Besonders gut geeignet für die Reinigung sind auch Crèmes, die sanft einmassiert werden müssen; sie enthalten besonders viel Fett, das die Haut schützt. Anschließend sollte die Haut mit einem möglichst weichen Handtuch oder aber parfumfreien Reinigungstüchern abgetrocknet werden.
Die eigentliche Pflege ist eher als Aufbau zu verstehen, bei der es darum geht, der Haut wieder Feuchtigkeit zukommen zu lassen. Bei der Verwendung von Gesichtswasser müssen Sie darauf achten, dass es nicht zu zusätzlichen Reizungen kommt oder sogar zu weiterer Austrocknung. Daher darf ein Gesichtswasser auf keinen Fall Alkohol enthalten.

Bei der Anwendung von Crèmes sind grundsätzlich die Tages- von den Nachtcrèmes zu unterscheiden. Da die Zellteilungsrate nachts höher ist als am Tage, ist es die vorrangige Aufgabe der Nachtcrème, die Haut zu regenerieren und zu reparieren. Daher enthalten sie besonders viele Vital- und Nährstoffe. Tagescrèmes sollen sie hingegen pflegen und schützen.

Wenn Sie verhindern wollen, dass man Ihnen Ihr Alter ansieht, dann gibt es für Sie drei Bereichen, denen Sie in der täglichen Pflege besonders viel Aufmerksamkeit widmen müssen. Gemeint sind die Vorderseite des Halses, die Bereiche rund um die Augen und natürlich die Hände, hier besonders die Handrückenbereiche. An diesen Stellen ist die Haut nämlich besonders dünn und für die Prozesse, die mit dem Altern der Haut zu tun haben, besonders angreifbar. Insofern müssen sie alle in den täglichen Pflegeprozess mit aller Gründlichkeit einbezogen werden. Kräftiges Einmassieren oder auch Reiben ist dabei in jedem Fall zu vermeiden, Sanftheit ist gefragt!

Mit den Händen geraten wir ständig in Kontakt mit allen möglichen Dingen, sodass wir geneigt sind, sie uns aus hygienischen Gründen mehrmals am Tag zu waschen. Das ist kontraproduktiv. Unter kosmetischen Gesichtspunkten sollte man sie die Hände nicht öfter waschen als unbedingt nötig, und dann auch nur mit möglichst wenig Seife. Denn das Händewaschen ist keinesfalls mit Feuchtigkeitspflege zu verwechseln! Im Gegenteil! Nach jeder Handwäsche sollten Sie auf die Hände eine Feuchtigkeitscreme auftragen, die möglichst viele Nährstoffen enthält. Beim Umgang mit Stoffen, die die Haut reizen könnten, also auch bei der Wäsche, im Garten oder ansonsten im Haushalt sollten Sie Handschuhe tragen.

Um den Prozess der Alterung Ihrer Haut nicht unnötig zu beschleunigen, sollten Sie außerdem große Vorsicht mit der Sonnenstrahlung walten lassen. Je nachdem, welchem Hauttyp Sie entsprechen, müssen Sie mehr oder weniger stark acht geben, dass Ihre Haut nicht zuviel direkte Sonnenstrahlung abbekommt. Sonnenbrände sind unbedingt zu vermeiden.

Woran erkennt man, dass der Haut Feuchtigkeit fehlt?

  • Die Haut hat keinen Glanz und sieht müde aus
  • Fältchen werden deutlich erkennbar
  • Die Haut wirkt nicht glatt
  • Die Haut spannt manchmal
  • Die Haut schält sich manchmal

Was soll man nehmen?

Der Markt für Pflege- und Anti-Aging-Produkte ist unglaublich groß und unübersichtlich. Für Sie als Verbraucher ist es da schwierig, die für Sie richtigen Produkte zu finden. Denn alle Hersteller werben gleichermaßen für ihre Cremes und Lotionen mit den Gesichtern hübscher Models. Es werden Hoffnungen und Begehrlichkeiten bei Ihnen geweckt. Und manchmal sind da auch unseriöse Angebote dabei, die Ihnen suggerieren sich durch den Kauf eines bestimmten Präparates die ewige Jugend nach Hause zu holen. Dabei wird nicht davor zurückgeschreckt, den potenziellen Kunden wahre Wundermittel anzupreisen, deren Einnahme eine verjüngende Wirkung haben würde.
Sie sind sicher gut beraten, wenn Sie sich mit einer guten Freundin austauschen, oder sich von einer Kosmetikerin beraten lassen, um eine geeignete Auswahl an Produkten für sich zu finden. Immer wieder werden durch die Stiftung Warentest und andere seriöse Institutionen Tests durchgeführt, deren Ergebnisse Ihnen wertvolle Hinweise darauf geben können, welche Produkte wirklich etwas taugen und welche nicht. Es sind gewiss auch nicht immer die teuersten Mittel, mit dem Sie zu einem guten Ergebnis kommen.
Sie sollten dabei nicht vergessen, dass Anti-Aging nur ein Marketingbegriff ist. Und Marketing macht man in erster Linie, um Geld zu verdienen!

Alter Pflege
Ab 30 Trockenheit der Haut vorbeugen mit hochwertigen Ölen; der natürliche Feuchthaltefaktor beginnt abzunehmen und muss durch Pflege mit Hyaluronsäure, Laktaten und Betain unterstützt werden; Orientierung am Hauttyp von älteren Verwandten
Ab 40 Gezielt gegen individuelle Zeichen der Hautalterung vorgehen; Anregung der Kollagenbildung für die Hautelastizität unter anderem mit den Vitaminen C und A; Feuchthaltemittel verwenden
Ab 50 Keine Pflegemittel mit synthetischen Zusätzen, da diese die Haut zu sehr belasten; weiterhin Feuchthaltemittel und Maßnahmen zur Kollagenbildung
Ab 60 Feuchthaltemittel und Maßnahmen zur Kollagenbildung; Anregung des Zellstoffwechsels

Fazit

In unserer Gesellschaft wird gutes Aussehen mit Anerkennung belohnt. Und natürlich will man diese Anerkennung mit zunehmendem Alter nicht verlieren. Die Natur hat es aber nun einmal so eingerichtet, dass es mit der Zeit immer schwerer wird sich sein jugendliches Aussehen zu bewahren. Sicherlich muss das auch sehr individuell betrachtet werden. Die Falten kommen bei manchen Menschen eben eher und vielleicht auch kräftiger als bei anderen. Der eigene Lebenswandel, den man hinter sich hat, entscheidet ebenfalls mit darüber, wie groß die Hautprobleme sind, mit denen man mit zunehmender Reife zu kämpfen hat.
Die Haut wird dünner und empfindlicher. Sie braucht zusätzliche Fette und Feuchtigkeit und wir müssen Ihr dabei helfen, elastisch zu bleiben. Hat man seine Haut von Anfang an regelmäßig gepflegt, oder sieht man erst spät, dass man reagieren muss? In jedem Fall muss man auch berücksichtigen, dass die Haut in verschiedenen Altersabschnitten auch unterschiedliche Formen der Unterstützung benötigt.

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