Weben lernen
Ein erstes Wandbild auf dem Webrahmen
Weben ist herrlich meditativ und der gewebte Wandbehang ein echter Hingucker im Boho-Stil. Auf einem kleinen Webrahmen lernst du die Grundtechnik schnell: Du spannst Längsfäden (die Kette) auf und führst Querfäden (den Schuss) abwechselnd darüber und darunter hindurch. Diese Anleitung zeigt dir das Aufspannen, den Grundschritt und ein paar einfache Muster, mit denen dein erstes Webstück Struktur bekommt – inklusive der typischen Fransen am unteren Rand.
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Hilfreiches Werkzeug
Und so wird's gemacht
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1
Spann das Kettgarn straff und gleichmäßig senkrecht über den Webrahmen – das sind die festen Längsfäden, durch die du später webst.
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2
Fädle Webgarn auf die Webnadel und führe sie abwechselnd über und unter den Kettfäden hindurch (das ist der Grundschritt, die Leinwandbindung).
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3
In der nächsten Reihe gehst du genau umgekehrt – wo du eben drüber warst, gehst du jetzt drunter. Lass das Garn locker, damit sich die Ränder nicht zusammenziehen.
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4
Drück jede fertige Reihe mit dem Webkamm nach unten fest, damit das Gewebe dicht und gleichmäßig wird.
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5
Wechsle die Farben und probiere Muster aus – etwa Streifen oder kleine Dreiecke, indem du nur über einen Teil der Kette webst.
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6
Wenn das Bild fertig ist, löst du es vorsichtig vom Rahmen, verknotest die Kettfäden und lässt sie als Fransen hängen – fertig ist dein Wandbehang.