Kokedama selber machen
Die japanische Mooskugel als grüner Hingucker
Kokedama – wörtlich „Moosball“ – ist eine japanische Pflanztechnik, bei der die Wurzeln einer Pflanze in eine Erdkugel gewickelt und mit Moos umhüllt werden. Das Ergebnis ist eine lebendige, erdfreie Deko, die du hinstellen oder aufhängen kannst. Es darf ruhig etwas matschig werden – genau das macht den Spaß aus. Such dir am besten eine genügsame Zimmerpflanze wie Farn, Efeu oder Grünlilie aus.
Das brauchst du
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Hilfreiches Werkzeug
Und so wird's gemacht
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1
Mische in einer Schüssel Bonsai-Erde und Blumenerde mit etwas Wasser, bis eine formbare, leicht klebrige Masse entsteht – ähnlich wie feuchter Knetsand.
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2
Nimm die Pflanze aus dem Topf und schüttle die lose Erde vorsichtig von den Wurzeln ab, ohne sie zu beschädigen.
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3
Forme aus der Erdmasse eine Kugel, drücke eine Mulde hinein und setze die Wurzeln der Pflanze ein. Schließe die Kugel rundherum um die Wurzeln.
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4
Lege das feuchte Moos um die Erdkugel, bis sie vollständig bedeckt ist – das Moos hält die Feuchtigkeit und sieht schön aus.
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5
Wickle die Baumwollschnur kreuz und quer fest um die Mooskugel, bis alles stabil zusammenhält. Verknote das Ende sicher.
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6
Besprühe die fertige Kokedama regelmäßig mit Wasser und tauche sie etwa einmal pro Woche kurz in ein Wasserbad – so bleibt deine Mooskugel lange grün.