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Ungefähr ein Drittel unseres Lebens bringen wir schlafend zu. Besonders viel schlafen wir dabei in den ersten Monaten auf der Welt, denn Babys können schon mal bis zu 15 Stunden am Tag im Bett verbringen. Umso wichtiger, dass es gut liegt und sicher gebettet ist. Damit Ihr wisst, worauf Ihr beim Babybetten-Kauf achten müsst, haben wir Euch die wichtigsten Informationen zusammengestellt.



Worauf muss man beim Babybetten-Kauf achten?

Grundsätzlich unterscheiden sich Babybetten nur durch die zusätzliche Absicherung von normalen Betten. Stäbe, Gitter und Co. sollen den Säugling vor Stürzen schützen und dafür sorgen, dass das Kleine auch immer im gesicherten Babybett bleibt. Und dabei gibt es dann unzählige Möglichkeiten Euer Baby zu betten: Stubenwagen, Beistellbett, Babybett, Gitterbett und Kombinationsmodelle, die zwei verschiedene Typen in sich einen, bieten die Qual der Wahl.

Doch einige Kriterien sollten alle Babybetten erfüllen.

  • Sicherheit
  • Komfort
  • Optik
  • Verarbeitung

An erster Stelle steht die Sicherheit und das heißt in erster Linie, dass das Baby vor dem Herauspurzeln geschützt wird. Die Gitterstäbe sollten dabei nie zu viel Raum zwischen den einzelnen Stangen haben und genau den richtigen Abstand zur Liegefläche haben.

Auch der Komfort sollte euren Ansprüchen genügen – Babybett-Matratzen haben zwar keine Härtegradanzeige, unterscheiden sich aber trotzdem in ihrer Gemütlichkeit. Hier also ein Modell wählen, worauf Euer Schatz wirklich gut schlafen kann, was also nicht zu weich und auch nicht zu hart ist. Doch auch für Euch ist der Stichpunkt Komfort nicht zu verachten: Achtet darauf, dass das Bett auch immer gut erreichbar ist. Einige Modelle bieten die Möglichkeit die Liegehöhe zu verstellen. Dadurch könnt Ihr ganz leicht Euren Schatz herausnehmen und schlafen legen und damit noch bestens Euren Rücken schonen.

Diese Möglichkeit der Höhenverstellbarkeit gibt es auch bei Modellen, die darauf ausgelegt sind, später als Kleinkindbett genutzt werden zu können. Diese Babybetten sind besonders praktisch, da sie Euer Baby bis zum dritten Lebensjahr begleiten können. Achtet also darauf, ob die Höhen verstellbar sind und sich Stäbe oder Gitterwände entsprechend leicht entfernen lassen. Ansonsten achtet bei der Verarbeitung auch immer darauf, dass keine scharfe Kanten und Ecken das Wohl eures Kleinen gefährden.
Zuletzt sollte das Babybett naürlich Euch auch optisch gefallen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, es gibt moderne und dezente Babybetten genauso wie niedlich-fröhlich designte Babywiegen. Schaut einfach, dass das Babybett zu Eurem Einrichtungstil passt, ohne dabei jedoch die Gemütlichkeit für Euren Schatz aus den Augen zu verlieren.

Welche Babybetten gibt es?

Es gibt unzählige Möglichkeiten Euren kleinen Schatz zu betten. Dabei gibt es ein paar Modelle, die am häufigsten zum Einsatz kommen.

  • Klassisches Babybett
  • Babywiege und Stubenwagen
  • Beistellbetten

Das klassische Babybett, gibt es meist standardmäßig in den Maßen 120×60 cm oder 140×70 cm. Die Liegefläche ist komplett mit Stäben gesichert. Doch sorgen die Gitterstäbe nicht nur für Sicherheit sondern bieten zusätzlich eine gute Luftzufuhr und ermöglichen dem Kleinen auch, sich im Raum umzugucken und umgekehrt den Eltern die Möglichkeit, sofort Sichtkontakt zum Kleinen herzustellen. Viele Modelle sind sogenannte Kombinationsmodelle, die entweder noch als Beistellbett oder später als Kleinkindbett genutzt werden kann. Mittlerweile gibt es viele modische Modelle, da das Bett jedoch recht groß ist, findet es meist nur im eigenen Kinderzimmer Platz.

Eine Alternative zum klassischen Babybett stellen Babywiegen und der traditionelle Stubenwagen dar. Diese unterscheiden sich darin, dass bei der Wiege das Körbchen – wie der Name schon sagt – zum Wiegen da ist. D.h. es ist beweglich und kann Euer Baby sanft in den Schlaf schaukeln. Diese Modelle haben den Vorteil, dass sie kleiner und damit wendiger sind. Dass heißt, dass sie leicht überall dort hingestellt werden können, wo das Baby gerade schlafen soll. Einige Modelle haben extra dafür Rollen montiert, damit klappt das Verschieben gleich noch leichter. Durch diese Mobilität nehmen die Babys gleich auch viel intensiver am Familienleben teil. So finden sie dank ihrer geringeren Maße auch leicht neben dem Elternbett Platz, was viele Eltern mit erhöhtem Sicherheitsbedürfnis besonders zu schätzen wissen. Dadurch, dass diese Betten meist kleiner sind, fühlen sich Babys in ihnen auch besonders geborgen. Sie sind jedoch auch wirklich nur auf die ersten Lebensmonate ausgerichtet, sodass nach den ersten sechs bis sieben Monaten schon ein neues Bettchen her muss.
Beistellbetten gehören auch in diese Kategorie. Sie sind quasi die Weiterentwicklung von Wiege und Stubenwagen und können bequem ans Bett oder Sofa gestellt werden. Hier bieten die Modelle die Möglichkeit eine Gitterstab-Seite komplett zu entfernen, dadurch ist das Beistellbett dann z. B. zum Elternbett hin geöffnet. Damit ist man seinem Schatz dann besonders nah.

Sicherheitskriterien von Babybetten

Sicherheit ist das A und O bei der Babybett-Auswahl. Ihr solltet immer auf die

  • Materialen
  • Verarbeitung
  • Siegel

achten.

Zuallererst solltet Ihr bei Babybetten auf die Verarbeitung achten. Das gilt zunächst einmal für die Bauart. Ist das Bett stabil? Wackelt es nicht unnötig? Wie sieht die Verschraubung aus? Achtet immer darauf, dass es keine scharfen Ecken und Kanten gibt, an dem man sich schnell verletzten kann. Bei dem klassischen Kinderbett, wie aber auch anderen Modellen, immer darauf achten, dass das Baby ausreichend Platz hat, um zu schlafen und sich nicht zwischen Matratze und beispielsweise Stäben oder Körbchen einklemmt. Daher sollte zwischen Liegefläche und Bettgestell immer ein Mindestabstand von 2,5 cm bestehen. Auch bei den Stäben solltet Ihr auf den Abstand achten, damit sich Euer Schatz nicht einklemmen kann. Am besten ist es, wenn die Stäbe höchstens 6,5 cm auseinanderliegen.

Bei den Materialien solltet Ihr immer darauf achten, möglichst unbehandelte Stoffe zu bevorzugen. Viele Farben- und Lackarten können gesundheitsgefährdend wirken, also am besten auf das TÜV/GS-Zertifikat achten. Dann seid Ihr bei der Materialwahl auf der sicheren Seite. Das Material spielt aber auch bei den Details eine Rolle: Achtet darauf, dass das Kinderbett zwar auch schön aussieht, achtet aber auch darauf, dass auf zu ausladende Stoffe und Zusätze verzichtet wird. Nicht dass das Kleine unnötig in Versuchung gebracht wird, auf Verbotenem herumzukauen oder damit zu spielen.

Siegel sind bei der Bettauswahl ein guter Indikator für die Sicherheit. Ist „Der blaue Engel” auf dem Kinderbett, könnt Ihr Euch sicher sein, dass kaum bis gar keine Lösungsmittel zum Einsatz kamen und das Bett grundsätzlich frei von gesundheitsgefährdenen oder bedenklichen Stoffen ist. Das TÜV-Siegel ist ein Indikator für die Unschädlichkeit der verwendeten Farben und Lacke. Auch bekannt ist das GS-Zeichen. Es bestätigt, dass die Sicherheitsanforderungen dem staatlichen Anspruch genügen. Hauptsächlich ist es auf Spielzeug zu finden, taucht aber vermehrt auch auf Kindermöbeln auf.

Ein weiteres Siegel ist das „natureplus”, was bestätigt, dass die Anforderungen an die Materialien weit über die gesetzlichen Standards hinausgehen. Schadstoffgrenzen sind hier nochmal eindeutig geringer gesetzt.

Worauf muss man beim Schlafplatz achten?

Nicht nur bei der Verarbeitung der Materialien auch bei dem Standort solltet Ihr auf die Sicherheit achten. Gerade in den ersten Monaten bietet es sich an, dass Kleine immer auch bei den Eltern schlafen zu lassen. Liegt es in einer Wiege nebenan, wird es meist schon durch die sanften Schlafgeräusche und die Atmung der Eltern beruhigt. Auch bietet dieser Platz den Vorteil, dass man immer schnell zur Stelle ist, wenn es doch einmal einen Anlass zum Weinen gibt. Bei der Stellplatzwahl unbedingt darauf achten, dass das Baby nicht einfach an Steckdosen, Kabel, Lampen oder sonstige Gegenstände kommen kann. Zu groß ist die Verletzungsgefahr. Zudem sollte es nicht im Luftzug stehen, genauso wenig aber direkter Heizungsluft ausgesetzt sein.

Wie schläft mein Baby sicher?

Bei dem sicheren Schlaf kommt es natürlich nicht nur auf das Bett an. Es gibt ein paar Dinge, die Ihr beachten solltet, damit Euer kleiner Schatz auch garantiert erholsam und sicher schläft.

  • Decke und Kopfkissen
  • Raumtemperatur
  • Schlaflage

Am besten, Ihr deckt Euer Kleines nicht mit einer Bettdecke zu. Wie alle, bewegen sich auch Babys viel im Schlaf und können sich dann schnell zu fest in die Decke einwickeln. Noch gefährlicher wird es natürlich, wenn sie ihr Gesicht unter der Decke verfangen und dann schlecht Luft bekommen. Besser ist daher ein Schlafsack. Durch seine Verarbeitung verdreht er sich nicht unnötig und gefährdet so auch nicht die Sicherheit des Babys.

Auch solltet Ihr vollständig auf Kopfkissen verzichten. Die weiche und bequeme Matratze reicht vollkommen als Kopfunterlage aus. Denn auch ein Kopfkissen begünstigt Atemprobleme im Schlaf beim Kleinkind.
Auch die Raumtemperatur ist bei einem gesunden Schlaf sehr wichtig. Ist es zu warm, schwitzt man unnötig und im Schlaf frieren möchte natürlich keiner. Am besten ist daher eine angenehme Temperatur zwischen 16 und 18 ° C.

Am aller sichersten soll übrigens die Rückenlage bei ganz kleinen Babys sein. So verkriechen sie sich nicht unnötig mit ihrem Gesicht in Matratzen oder Bettbezug. Solange es sich nicht selber von der Bauchlage wieder in die Rückenlage positionieren kann, ist das Liegen auf dem Bauch zu gefährlich.

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