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Kleinkinder baden – hilfreiche Tipps und Tricks

Nadine Scheiner
28 Mrz 2022
2 Min.
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Kleinkinder zu baden, ist manchmal schwieriger als ein Babybad. Selbst wenn Kinder im Säuglingsalter das Wasser genossen haben, können sie später Ängste entwickeln. Dafür gibt es viele Ursachen. Dazu gehören Missgeschicke, die zur Verunsicherung beitragen. Manchmal läuft Seife in die Augen oder das Wasser aus dem Wasserhahn fühlt sich zu kalt oder zu heiß an. Viele Details wirken nachdrücklich auf sehr kleine Kinder. Mit welchen Tricks wird der Badespaß trotzdem ein voller Erfolg? 

Kleinkinder baden
pixabay

Passende Badeumgebung für Kleinkinder schaffen

Jede Babywanne ist irgendwann zu klein. Aber in der großen Badewanne fühlen sich kleine Kinder oft unsicher. Eine schöne Idee ist es, mit dem Nachwuchs zusammen eine Kinderbadwanne auszusuchen. Auch Plastik-Wäschekörbe sind dafür geeignet. Mit bunten Stickern kann das Kind die Wanne selbst schmücken. Das schafft von Anfang an eine positive Beziehung. Farbenfrohe, sehr weiche und flauschige Handtücher sind ebenfalls ein Muss. Sie wecken nach dem Baden ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz. Hochwertige Handtücher saugen Feuchtigkeit sehr gut auf. Statt Rubbeln reicht sanftes Anpressen auf die Haut. Das stärkt sanftes Wohlgefühl. Auch die Beleuchtung ist wichtig. Warmes, leicht gedimmtes Licht schafft eine bessere Badestimmung als grelles Licht. 

Der Umgang mit dem Wasser

Ängstliche Kinder fürchten sich möglicherweise vor einer Wanne, die schon mit Wasser gefüllt ist. Dann sollten sie sich in eine trockene Wanne setzen dürfen. Nun können die Eltern langsam das Wasser einfüllen. Sobald der Wasserstand dem Kind zu hoch wird, sollte sofort aufgehört werden. Manche Kinder haben eher Angst vor dem Wasserhahn. Wenn man ihn aufdreht: Hört das Wasser vielleicht nicht mehr auf zu fließen? Solche Ängste lassen sich abbauen, indem der „gefährliche“ Wasserhahn mit einem Handtuch umwickelt wird. Alternativ kann auch ein Kuscheltier auf die Armatur gesetzt werden, das den Wasserhahn „bewacht“. Hilfreich ist eine Kindergießkanne mit warmem Wasser. Das ermöglicht dem Nachwuchs, ganz selbständig Wasser nachzugießen.

Schaum und Wasserspritzer

Badeschaum kann großartig sein oder Angst einflößen. Eine gute Idee ist es, Kinder vorab mit Badeschaum vertraut zu machen. Einfach warmes Wasser mit Badezusatz in das Waschbecken laufen lassen. So hat das Kind die Möglichkeit, den faszinierenden Schaum erst einmal mit den Händen zu erkunden. Beim Baden geraten Schaum, Shampoo oder Badewasser leider schnell in die Augen. Hier sollten Eltern möglichst sorgsam die Badesituation begleiten. Speziell für die Haarwäsche ist bei stark ängstlichen Kindern eine Tauchbrille hilfreich.  

Spielzeuge und Badespiele

Die berühmte Quietschente ist tatsächlich ein wunderbares Spielzeug in der Badewanne. Auch  einfache Plastikbecher sorgen für Ablenkung und Badespaß. Fröhliche Stimmung entsteht außerdem, wenn beim Baden lustige Lieder oder Fingerspiele eingesetzt werden. Speziell wenn Kinder das Waschen nicht mögen, sind Puppen oder Tierfiguren eine gute Hilfe. Das Kind kann spielerisch in die Erwachsenenrolle schlüpfen. Dann übernimmt es selbst die Puppenwäsche oder erklärt, wie alles geht. Solche spielerischen Methoden schaffen Selbstvertrauen

Fazit

Fröhlicher Badespaß benötigt eine vertrauensvolle, gemütliche Umgebung. Eltern sollten die Ängste ihrer Kinder ernst nehmen. Mit fantasievollen Lösungen und guter Laune wecken sie bei den Kleinen positive Erwartung auf das Badeerlebnis.

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