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Neurodermitis Creme

Modell
Sorion Creme
InfectoPharm Neuroderm Repair Creme
Bestseller
Glandol Creme
2derm REHA Psoriasis und Neurodermitis Creme
Schaebens Ekzem & Neurodermitis Creme
Abbildung
Sorion Creme – bei Schuppenflechte, Neurodermitis, trockener Haut und Ekzemen zur intensiven Hautpflege (150 ml)
Neuroderm Repair Creme 50 g
Der VERGLEICHSSIEGER 2018* - Neurodermitis Creme, Glandol, Schuppenflechte Creme (Psoriasis) - Neurodermitis Behandlung - Neurodermitis Hautcreme, gegen trockene Haut & Juckreiz Creme - ohne Cortison, 50g
REHA Psoriasis und Neurodermitis Creme für tiefe Heilung. Patentierte Mikroemulsion Formel. Erweiterte heilende Haut Therapie für alle Hauttypen. Wiederherstellung geschädigter Haut - Kämpfe und Reparaturen, Ekzeme, Schuppenflechte, Haut, Ausschlag, Akne, Geschwüren und mehr. Sichere und wirksame Behandlung aller Körper. Auch für Kinder geeignet. Enthält Lanolin. Verwendung mit REHA Lotion für die besten Ergebnisse. Lesen Sie unsere Rezensionen.
Schaebens Ekzem & Neurodermitis Creme 1er Pack (1 x 1 Stück)
moms.de Vergleichsergebnis
1.1
1.7
1.5
1.5
1.4
Kundenwertung bei Amazon
Geeignet für
Verarbeitung
9
8
8
8
8
Füllmenge
150 ml
50 g
50 g
20 ml
50 ml
pflegende Inhalte
Kokosöl, Neem, Rubia Cordifolia, Kurkuma, Wrightia tinctoria
k.A.
Gamma-Linolensäure
Lanolin, Zinkoxid, Talkum
k.A.
Verpackung
Tube
Tube
Pump­spender
Tube
Tube
Vorteile
vergan
auch für chronisch gereizte Haut
apothekenpflichtig
lindert Juckreiz
natürliche Inhaltsstoffe
Verbesserte Heilung
auch für Kinder
klinisch getestet
lindert Juckreiz
ohne Parüm
Preis
36,26 EUR
15,84 EUR
15,95 EUR
18,99 EUR
13,95 EUR
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Sorion Creme
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2derm REHA Psoriasis und Neurodermitis Creme
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Schaebens Ekzem & Neurodermitis Creme
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ohne Parüm
Zum Angebot
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13,95 EUR
Inhaltsverzeichnis

Neurodermitis, auch als atopisches Ekzem bekannt, ist eine chronische Hautkrankheit, die für den Betroffenen sehr unangenehm, aber nicht ansteckend ist. Die Krankheit gilt als behandelbar, man kann also die Auswirkungen lindern und einschränken. Wirklich heilen kann man Neurodermitis bis heute noch nicht. Vor allem Kinder sind davon betroffen, oft bereits im ersten Lebensjahr. Aus anfänglichen Hautrötungen werden bisweilen auch großflächige Ekzeme. Zum Teil wird die Haut sehr trocken und schuppt sich, manchmal nässen die Ekzeme auch. In jedem Fall verspürt man einen heftigen, unablässigen Juckreiz.
Die Behandlung muss sehr individuell erfolgen, denn was dem einen Patienten hilft, kann die Situation des anderen Patienten noch verschlimmern. Da entsprechend sehr unterschiedliche Präparate zur Verfügung stehen, sollten Sie unbedingt in Abstimmung mit dem Hautarzt vorgehen, sollten Sie bei Ihrem Kind Neurodermitis vermuten, oder sollte sich die Krankheit bereits bestätigt haben.


Das Atopische Ekzem

Die Bezeichnung „Neurodermitis“ geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als man in der Medizin noch die Auffassung vertrat, es würde sich um eine Nervenentzündung handeln. Dies ist inzwischen widerlegt, doch der Begriff blieb erhalten. Die Krankheit ist vor allem in den Industriestaaten verbreitet und tritt – je nach Land – unter bis zu 20 % der Kinder und bei bis zu 3 % der Erwachsenen auf. Unter den Betroffenen beginnt die Krankheit bei 60 % aller Fälle bereits im ersten Lebensjahr, bei den meisten aber bis zum fünften Lebensjahr auf. Sollte Ihr Kind ebenfalls erkrankt sein, so besteht immerhin die Hoffnung, dass sie mit dem Einsetzen der Pubertät wieder verschwindet. Immerhin 70 % der Personen, die von Neurodermitis betroffen waren, haben sie bis zum Erwachsenenalter überwunden.

Über die Ursachen wird diskutiert. Neurodermitis wird dabei mit den bei uns allgemein häufigeren Allergien in Zusammenhang gebracht. Es besteht die Hypothese, dass sie eine Folge der in vielen Haushalten übertriebenen Hygiene sein könnte. Oft wird die Sauberkeit soweit getrieben, dass gerade in einem Haushalt mit Babys oder Kleinkindern eine möglichst keimfreie Umgebung das Ziel ist. Dies hätte dann zur Folge, dass das körperliche Immunsystem gar keinen Anlass hätte, seine volle Leistungsfähigkeit zu entwickeln, um auf die Umwelt, die ja nun einmal Bakterien und Keime enthält, zu reagieren. Das klingt schlüssig, ist aber noch nicht erwiesen. Zumal ebenfalls die Vermutung besteht, dass auch genetische Veranlagung eine Ursache sein kann.

Zunächst lässt sich bei den Betroffenen eine besonders empfindliche und trockene Haut feststellen, die juckt. Wird dann gekratzt, so verschlimmert er sich noch und die Haut wird zusätzlich angegriffen bis hin zur Entwicklung von Ekzemen. Besonders für kleine Kinder ist das schlimm, da sie den Zusammenhang nicht erkennen und sich instinktiv kratzen. Das ständige Jucken raubt ihnen den Schlaf und in der Folge sind sie auch tagsüber unausgeruht. Ein Kind mit Neurodermitis ist für die ganze Familie eine echte Herausforderung!

Sehr häufig gehen mit der Neurodermitis auch noch Allergien einher, die das Krankheitsbild weiter verschlimmern. Bestimmte Nahrungsmittel, aber auch bestimmte Kleidungsstoffe können neue Schübe auslösen. In der Folge sind auch psychische Folgen durch den ständigen Stress, später auch durch das angegriffene Aussehen des Betroffenen denkbar.

Verschiedene Neurodermitis-Crèmes

Hat Ihr Kind Neurodermitis, so ist für eine Behandlung Ihre enge Zusammenarbeit mit dem Arzt erforderlich. Denn die zu wählende Methode muss exakt auf Ihr Kind zugeschnitten sein. Unter Umständen müssen mehrere Behandlungsmethoden kombiniert werden und genauso kann es sein, dass die Methoden im Laufe der Zeit auch teilweise abgebrochen und verändert werden müssen. Leider ist damit zu rechnen, dass die Krankheit zumindest das Aufwachsen Ihres Kindes begleiten wird.
Es ist das Wesen der Neurodermitis, dass die Barrierefunktion der Haut erheblich gestört ist. Die Haut ist nicht in der Lage, sich gegenüber dem Eindringen von Allergenen zu wehren, und sie reagiert extrem empfindlich gegenüber unterschiedlichen Reizen.

Zur Behandlung der Krankheit reicht ein einziges Medikament oder eine einzige Maßnahme leider nicht aus. Es ist vielmehr ein aufeinander abgestimmtes System von Vorgehensweisen, die zusammen das Ziel erreichen können, eine einigermaßen stabile Situation herzustellen.
Im Laufe der Krankheitsgeschichte lernen Sie, welche Faktoren Sie vermeiden müssen, um weitere Schübe zu verhindern. Besonders wichtig ist dann aber auch die Basispflege, also die unmittelbare und tägliche Pflege der Haut Ihres Kindes.

Je nachdem, in welchem Zustand sich die Haut befindet, sind Neurodermitis-Crèmes mit unterschiedlichen Zusätzen und Inhaltsstoffen versehen.
Um der Trockenheit der Haut zu begegnen, muss sie täglich mit feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Cremes und beziehungsweise Salben behandelt werden. Cremes bestehen im Prinzip aus Öl und Wasser sowie zugesetzten Wirkstoffen. Je nachdem, welche Komponente im Vordergrund steht, verändert sich auch die Wirksamkeit der Creme. Bei einer Salbe hingegen ist kein Wasser enthalten.

Die verwendeten Produkte sollen vor allem zwei Zwecke erfüllen: Der trockenen Haut muss Feuchtigkeit zugeführt werden und sie braucht Fette. Von alleine kann sie dies nicht produzieren. Die tägliche Pflege ersetzt also gewissermaßen eine Körperfunktion. Diese Funktionen passen sich normalerweise den vorhandenen Umwelteinflüssen oder auch nach der Witterung von alleine an. Diese Anpassung muss nun praktisch von Hand erfolgen.

Ob dabei nun die eine oder andere Neurodermitis-Creme zum Einsatz kommt, hängt von vielen Faktoren ab. An erster Stelle steht dabei natürlich der aktuelle Zustand der Haut. Aber auch das Alter Ihres Kindes, sowie die Jahreszeit sind wichtig. Hinzu kommt die Frage, welche Körperstelle behandelt werden soll.
Wenn die Haut zum Beispiel gerade in einem relativ guten Zustand ist, darf das Pflegemittel fetthaltiger sein. Ist sie dagegen gerade besonders angegriffen, gibt es Entzündungen und ist das Jucken besonders heftig, dann sind eher wässrige Mittel zu bevorzugen, die außerdem auch für etwas Kühlung sorgen.
Reine Öle sind nur in ganz bestimmten Situationen empfehlenswert. Auf gesunder Haut mögen sie pflegend wirken, doch die eines Neurodermitis-Patienten ist eben nicht gesund. Und da die Öle nicht in die Haut eindringen können, bewirken sie nichts.

Für den Fall, dass der Arzt feststellt, dass die Haut besonders stark mit Pilzen oder Bakterien besetzt ist, gibt es besondere Pflegemittel, die infektionshemmend sind.
Sind nässende Ekzeme auf der Haut vorhanden, empfehlen sich Gerbstoff-Präparate, die die betroffenen Stellen austrocknen, den Juckreiz abschwächen und der Entzündung entgegen wirken.

Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass in den verwendeten Cremes und Salben weder Duftstoffe noch Konservierungsmittel enthalten sind, da diese sofort wieder neue allergische Reaktionen auslösen können.

Als besonders erfolgreich haben sich Produkte erwiesen, die den Zusatz von Harnstoff aufweisen, da dieser in der Lage ist, die zugegebene Feuchtigkeit in der Haut zu binden und damit länger verfügbar zu machen. Die Höhe der Konzentration des Harnstoffes hängt vom Alter des Patienten ab.
Wenn die Neurodermitis in besonders schweren Schüben kommt, dann können auch kortisonhaltige Crèmes verschrieben werden, um mit den Entzündungen fertig zu werden. Diese wirken auch sehr gut, allerdings ist Kortison natürlich nicht ungefährlich und es ist mit Nebenwirkungen zu rechnen. So kann es an den behandelten Stellen zu einer Verdünnung der Haut (Atrophie) kommen. Pigmentstörungen können ebenso vorkommen wie das Auftreten starker Behaarung. Insofern darf eine solche Crème einerseits nur kurzzeitig angewandt werden, darf aber andererseits auch nicht zu schnell wieder abgesetzt werden, da es sonst zu einem Rückfall kommt.

Neurodermitis-Crèmes sollen…

  • …den Juckreiz lindern
  • …der trockenen Haut Feuchtigkeit spenden
  • …die Haut mit Fetten versorgen
  • <li<…nässende ekzeme=““ austrocknen<=““ li=““>

  • …Entzündungen lindern
  • …die Auswirkungen von Neurodermitisschüben in Grenzen halten
  • …helfen, die Krankheit insgesamt erträglich zu machen
  • </li<…nässende>

Es ist nicht einfach!

Selbst mit ärztlicher Begleitung ist es alles andere als leicht, die richtige Neurodermitis-Crème zu finden. Leider muss manchmal viel ausprobiert werden, bis man auf einen brauchbaren Weg zur Behandlung stößt. Mittlerweile ist auch der Markt für Produkte in diesem Bereich sehr unübersichtlich geworden. Leider sind auch viele Mittel dabei, die zwar Hilfe versprechen, dann aber doch wirkungslos bleiben, oder sogar eher schaden. In der bekannten Zeitschrift Öko Test sind Neurodermitis-Cremes getestet worden. Eines der Mittel enthielt Konservierungsstoffe, obwohl erwiesen ist, dass diese Kontaktallergien auslösen können. Ein solches Mittel würde die Situation also schlimmer machen, als sie ohnehin schon ist. In einer anderen Creme wurde Formaldehyd nachgewiesen, das in Verdacht steht Krebs auszulösen. Und leider gibt es noch viel mehr fragwürdige Inhaltsstoffe, die in einzelnen Cremes auftreten.

Der Umstand, dass es bei der Neurodermitis so viele variable Faktoren gibt, macht es auch für erfahrene Ärzte schwer, einen dauerhaft richtigen Behandlungsweg zu finden. Ein Mittel, das eben noch geholfen hat, kann wenige Monate später wirkungslos sein. Was an einer Stelle des Körpers genau richtig ist, kann an anderen Körperstellen nicht benutzt werden.

Für viele Neurodermitis-Cremes besteht aufgrund der verwendeten Inhaltsstoffe eine ärztliche Verschreibungspflicht. Solange es sich bei den Patienten um Kinder und Jugendliche handelt, übernehmen also die Krankenkassen die Kosten für diese Mittel. Seit 2004 übernehmen die Kassen die Kosten für Mittel, die nicht verschreibungspflichtig sind allerdings nicht mehr. Sollte nun nach vielen Versuchen mit verschiedenen Crèmes ausgerechnet eine helfen, die nicht verschrieben werden kann, dann können auf die betroffene Familie leicht Kosten in Höhe von 500 € pro Monat zusammenkommen, die sie selbst tragen müssen. Betroffene haben dagegen geklagt, doch 2012 wurde die Entscheidung per Gerichtsbeschluss bestätigt.

Für den betroffenen Patienten selbst, aber auch für die ganze Familie ist diese Krankheit in vielfacher Hinsicht ein hartes Los!
Zu den Zusätzen, die bislang mit Erfolg angewendet werden konnten, zählen verschiedene Öle, wie Mandel-, Oliven und Jojobaöl, sowie das Öl der Avocado, der Nachtkerze und Hanföl. Hinzu kommen Allantoin und Aloe Vera, die zu den Lipiden zählenden Ceramide sowie Urea und Panthenol. In vielen Fällen hat sich Glycerin bewährt und auch die hautglättende Wirkung von Vitamin E kann helfen.

Hilfreiche Inhaltsstoffe von Neurodermitis-Crèmes

Inhaltsstoff Wirkung
Mandelöl Ist sehr gut hautverträglich, wirkt schützend und pflegend
Olivenöl Pflegt die Haut und ist reich an ungesättigten Fettsäuren
Jojobaöl Zieht schnell in die Haut ein und wirkt aufbauend
Avocadoöl Wirkt pflegend und schützend, ist reich an Vitamin A, D und E
Nachtkerzenöl Enthält essenzielle Fettsäuren und hat einen positiven Einfluss auf den Fetthaushalt der Haut
Hanföl Hilft bei der Behandlung von Entzündungen der Haut
Allantoin Glättet die Haut und fördert die Wundheilung
Aloe Vera Wirkt lindernd bei Entzündungen und bindet Feuchtigkeit in der Haut
Ceramide Bewahrt die Haut vor dem Austrocknen und schützt sie vor dem Eindringen von Fremdstoffen
Urea Linder Juckreiz und bindet Feuchtigkeit in der Haut
Panthenol Hemmt Entzündungen und stärkt die Barrierefunktion der Haut
Glycerin Stärkt die Barrierefunktion der Haut und macht sie geschmeidig
Vitamin E Glättet die Haut und vermindert Stress in der Haut durch UV-Strahlung
Zink Hilft bei der Heilung von Wunden und Ekzemen

Fazit

Natürlich ist ärztliche Hilfe unerlässlich, wenn bei Ihrem Kind Neurodermitis diagnostiziert wurde. Denn es gilt, einen Weg zu finden, um mit der Krankheit so zu leben, dass es erträglich ist. Angesichts des Umstandes, dass Neurodermitis eine recht unberechenbare Krankheit ist, die sich in ihrem Verlauf immer wieder ändern kann und dementsprechend auch immer wieder andere oder veränderte Vorgehensweise notwendig macht, ist dies gewiss nicht leicht. Sicherlich macht es ganz viel Sinn, wenn Sie den Kontakt zu Menschen suchen, die diese Krankheit auch haben, beispielsweise in einer Selbsthilfegruppe. Dort kann man sich austauschen um dann Wege, die man von anderen beschrieben bekommt, mit dem eigenen Arzt zu besprechen.

Die Vielzahl an Neurodermitis-Crèmes und anderen Mitteln, die man auf dem Markt findet, sorgt einerseits für Unübersichtlichkeit, birgt aber andererseits auch die Chance, dass doch etwas dabei ist, was gut anschlägt und gut verträglich ist.

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