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Sobald das Baby auf der Welt ist, ist die Freude groß und die Eltern schwelgen im Glück. Damit die ersten Monate auf der Welt für alle Beteiligten auch garantiert die besten werden, muss man sich eine gewisse Grundausstattung zulegen. Bei ca. 5.000 Wickeleinheiten im Babyleben darf er auf keinen Fall fehlen: Der Wickeltisch. Folgend werden wir Euch die wichtigsten Merkmale nennen und Tipps geben, wie Ihr den idealen Wickeltisch für Euch findet.


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Worauf sollte man vor dem Kauf eines Wickeltischs achten?

Ein Wickeltisch ist in den ersten Monaten nach der Geburt in täglicher Benutzung. Daher sollte der Platz für den Tisch mit Bedacht gewählt werden. Er sollte gut zugänglich sein und am besten von beiden Seiten erreichbar sein, damit Ihr euch auch mal zu zweit um das Wohl des Babys sorgen könnt. In einer Ecke platziert, sorgt er darüber hinaus für zusätzlichen Schutz, da so die Wand das Kleine nochmal besser vor dem Herunterfallen schützt.

Auch sollte der Wickeltisch nicht unbedingt direkt unter einem Fenster stehen – potentieller Zugwind sorgt für unangenehme Kälte und gefährdet schlimmstenfalls die Gesundheit des Babys. Auch zu grelles Licht sollte vermieden werden, schließlich mag keiner es, geblendet zu werden.

Doch wo passt der Wickelplatz am besten hin? Ins Kinderzimmer? Ins Bad? Irgendwo dazwischen? Am besten man sucht sich einen Raum aus, in dem niemand durch das Wickeln gestört wird. Wenn das Kleine mal in der Nacht frisch gewickelt werden muss, ist das Elternschlafzimmer vielleicht nicht der beste Ort, da es doch recht geräuschvoll zugeht. Während das Badezimmer den Vorteil bietet, dass Wasser und Reinigungsmittel schnell greifbar sind, ist es jedoch nicht so wohnlich wie z.B. das Babyzimmer. Letzteres bietet den Vorteil, dass Ihr schnell zu frischer Wäsche greifen könnt. Obendrein ist es im Kinderzimmer meist richtig schön gemütlich, sodass beim Wickeln eine gute und vor allem auch warme Atmosphäre herrscht, ideal, damit sich das Baby auch immer wohlfühlt.

Wenn Ihr den für Euch besten Ort in der Wohnung gefunden habt, solltet ihr zu allererst den zur Verfügung stehenden Platz ausmessen. Auch auf die Höhe des Möbelstücks sollte dabei geachtet werden, oder bzw. darauf, wie hoch man es im Raum anbringt, damit das Wickeln auf Dauer nicht in den Rücken geht. Die perfekte Höhe liegt meist zwischen 80 und 110 Metern. Mama und Papa sollten auf jeden Fall beide gut stehen können, ohne sich unnötig nach vorne beugen zu müssen. Schließlich wird man einige Male Zeit am Wickeltisch verbringen und muss dann nicht noch Rückenschmerzen riskieren.

Zusätzlich spielen eigene Vorlieben eine große Rolle: Eine Wickelkommode wird lange genutzt, da sollte man schauen, dass Optik und Komfort genau den eigenen Vorstellungen entsprechen, damit man sich im Nachhinein nicht ärgert.

Welche Arten von Wickeltischen gibt es?

Besonders vier Modelle eignen sich als Wickeltische:

  • Wickelkommode
  • Wickeltisch
  • Wandwickeltisch
  • Wickelaufsatz

Wickelkommode

Zu den bekanntesten Arten von Wickeltischen gehört sicherlich die Wickelkommode. Der Klassiker unter den Babymöbeln ist nicht umsonst so beliebt. Es gibt viele wunderschöne Modelle, die obendrein noch genügend Stauraum bieten. Hinter Schubladen und Türen ist viel Platz für Windeln, Handtücher, Puder und Co. Das erleichtert im hektischen Neu-Eltern-Alltag das Ordnunghalten enorm und ist daher ein großer Pluspunkt. Auch die Wickelfläche ist entsprechend groß und bietet somit ausreichend Platz, um wichtige Utensilien direkt griffbereit auf der Kommode zu platzieren, so kann man wirklich entspannt das Baby neu wickeln. Größe, Staufläche und meist auch hübsche Optik sprechen für eine Wickelkommode. Viele Kommoden sind dabei so schön, dass man sie auch nach der Wickelphase noch problemlos nutzen kann. Der einzige Nachteil ist jedoch, dass Kommoden einfach viel Platz benötigen und somit nicht für jede Wohnung geeignet sind.

Wickeltisch

Neben der Kommode entscheiden sich viele für einen Wickeltisch im klassischen Sinne. Er sieht meist aus wie ein ganz normaler Tisch mit einer Wickelfläche. Er ist offener gestaltet als die Kommode, meist etwas kleiner und bietet durch mangelnde Fächer und Schubladen weniger Stauraum. Dafür sind aber auch Babyöl, Puder und Windel sofort sichtbar und greifbar, was sicherlich auch ein Vorteil ist. Zumindest, wenn man damit leben kann, dass es hin und wieder nicht ganz so ordentlich aussieht. Es gibt jedenfalls wunderbare Modelle, die zu jeder Einrichtung passen und durch die etwas geringere Größe als die Kommoden ist der Wickeltisch auch für kleinere Räume geeignet.

Wandwickeltisch

Eine durchaus praktische, weil platzsparende Alternative ist der Wandwickeltisch, den Ihr bestimmt schon mal in öffentlichen Sanitäranlagen gesehen habt. Er kann an der Wand montiert werden und bei Bedarf hoch- und heruntergeklappt werden. Die meisten Modelle haben meist noch ein kleines Fach, wo die wichtigsten Utensilien und die passende Wickelauflage Platz finden. Der Wandwickeltisch ist besonders für kleinere Wohnungen ideal, da man ihn immer nur bedarfsweise ausklappt. Hier gibt es unzählige Befestigungen und Materialien, so dass Ihr sicher fündig werdet.

Wickelaufsatz

Dann gibt es noch den Wickelaufsatz. Dieser ist nicht sonderlich groß und kann auf Badewanne, Kinderbett oder sonstigen Möbelstück aufgesetzt werden. Hier sollte man besonders auf die Maße achten, damit Einkerbungen und Halterungen auch wirklich halten und das Wickeln zu einer stabilen Angelegenheit wird. Er ist wirklich die platzsparendste Lösung, da er nach dem Gebrauch einfach bei Seite gestellt werden kann. Dafür hat er natürlich keinerlei Verstauungsmöglichkeiten.

Welche Wickeltisch-Materialen gibt es?

Wichtig ist, dass das Material zum Rest eurer Wohnung passt und euch optisch gefällt. Ihr könnt zwischen folgenden wählen:

  • Holz
  • Holznachbildungen
  • MDF-Platte
  • Kunststoffe

Habt Ihr Euch für ein Modelltyp entschieden, solltet Ihr das für Euch richtige Material aussuchen. Hier geht es neben optischen Ansprüchen vor allem auch um das Budget, den möglichen Pflegeaufwand der Möbel und optische Vorlieben.

Holz steht immer hoch im Kurs, kein Wunder, strahlt es doch Gemütlichkeit und Wärme aus. Daneben fühlt es sich aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit auch gut an. Dazu bietet es natürlich seine wunderbare, optische Vielfalt. Hübsch sieht Holz wirklich aus, dafür sind einige Holzsorten wie etwa Fichte oder Kiefer z. B. recht empfindlich und kriegen schnell Kratzer. Sie sollten nicht dauerhaft Feuchtigkeit oder zu großen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.

Man kann echtes Holz jedoch nach einiger Zeit auch abschleifen und neu versiegeln. Bei der richtigen Pflege sind Holzmöbel also ein dauerhafter Begleiter. Obendrein glaubt man heute, dass viele Holzarten eindeutig hygienischer sind als Plastik, ein Punkt, der definitiv für Holz als Wickeltisch-Material spricht. Die schöne Optik von Holz-Wickelkommoden hat auch ihren Preis, der sich jedoch in jedem Fall lohnt.

Holznachbildungen sind eindeutig robuster und besonders einfach zu reinigen. Auch hier sind der Fantasie beinahe keine Grenzen gesetzt, da es viele verschiedene Farben gibt und verschiedene Holzmusterungen zur Wahl stehen. Größter Vorteil von Holznachbildungen ist, dass sie beinahe genauso schön aussehen wie Echtholz, dafür aber wesentlich günstiger sind. Ansonsten verhalten sie sich ähnlich wie Holz als Material.

Eine weitere Material-Variante bietet die sogenannte mitteldichte Faserplatte, auch als MDF-Platte bekannt. Für diese Platten wird Holz zerkleinert und anschließend unter großer Druckeinwirkung gepresst, während Leim die Konstruktion zusammenhält. Sie sind noch günstiger als Holznachbildungen, dafür aber auch genauso robust. Sie werden bei günstigen Wickeltischen häufig verwendet.
Kunststoffe sind unter den Materialien definitiv die unempfindlichsten. Sie zerkratzen nicht so schnell, leiden nicht unter Feuchtigkeit und sind dadurch auch besonders pflegeleicht. Obendrauf sind Kunststoffe meist günstiger als andere Materialien, schauen dafür aber auch nicht ganz so wohnlich und hochwertig aus. Man sollte bei Kunststoffen ganz genau darauf achten, dass Sicherheitstandards erfüllt sind und kein Stoff im Verdacht steht, gesundheitsgefährend zu sein.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Materialtypen ihre Vor- und Nachteile haben. Das wichtigste worauf Ihr achten solltet, ist, dass sie sich gut reinigen lassen und natürlich frei von gefährdenden Schadstoffen sind. Besonders sicher fährt man, wenn man auf Siegel wie das „TÜV-Umweltsiegel“ oder „Blauer Engel“ achtet. Auch das „Europäisches Umweltzeichen“ garantiert, dass bei der Verarbeitung keine gesundheitsschädlichen Mittel und Klebestoffe verwendet wurden.

Wickeltisch Zubehör

Wie bei allen Baby- und Kleinkindmöbeln gibt es auch für Wickeltische viel Zubehör. Meist gehört zu jedem Tisch eine Wickelauflage. Wenn diese nicht dabei sein sollte, empfehlen wir Euch den Kauf einer solchen, weil sie nicht nur für den passenden Liegekomfort sorgt, sondern auch sehr praktisch ist. Sie sind meist einfach zu reinigen und schonen durch ihren Gebrauch zusätzlich die Oberfläche der Wickelkommode.

Bei dem Kauf einer geeigneten Wickelauflage solltet ihr darauf achten, dass diese rutschfest und atmungsaktiv ist. Ihr solltet dabei auf Materialen wie Polyvinylchlorid (PVC) verzichten, da dieser Stoff Weichmacher enthält, der gesundheitsschädlich wirken kann. Am besten sind natürlich Stoffbezüge, da diese besonders sanft zur zarten Babyhaut sind. Hier gilt es nur darauf zu achten, dass sie auch bei hohen Temperaturen waschbar sind, damit Keime und Co. beim Waschen auch verschwinden.
Eine andere Anschaffungsidee wäre eine Wärmelampe. Wenn Euer kleiner Schatz im Winter zur Welt kommt, kann er sich schnell verkühlen und damit auch beim Wicklen keiner frieren muss, gibt es verschiedene Wärmelampen. Hier unbedingt auf die Herstellerempfehlung achten, in welchem Abstand die Lampe zum Kleinkind positioniert sein muss.

Ein anderes nettes Zubehör ist ein Mobile, was die Kleinen beim Wickeln wunderbar unterhält. Hier muss man die Waage halten zwischen gut sichtbar für das Baby und Euch nicht im Weg.

Bildquelle: © runzelkorn – Fotolia.com